Hi,
Schutzverträge, Kontrollen, etc. schützen leider nie vor Vermehrern.
Notfällchen werden unerlaubterweise sicher genau so häufig weiter vermehrt wie Tiere vom Züchter oder es passieren gaaaanz versehentlich Ups Würfe.
Bei Albinos ist die Gefahr vermutlich nicht so groß, spätestens wenn es an die Nackten geht, wird's aber sicher knifflig. Denn, Qualzuchten hin oder her, viele Leute stehen auf sowas, auch wenn sie es nicht zugeben. Und heimlich nen Wurf bekommt doch eh keiner mit und wenn doch einer fragt, wars halt ein "Unfall"... Na hoppla...
Aber gutes Geld gibt's wohl trotzdem, für "Abnormes" finden sich immer Leute, die zahlen...
Sehe das in diesen Fällen ähnlich kritisch wie AnOceanSoul.
Kastrationen im Vorfeld wären zwar eine Möglichkeit dies zu verhindern, ist ja nur bei Ratten immer so eine Sache, insbesondere bei Weiblichen...
Bin froh, dass es nur wenige Qualzuchten hierzulande gibt, im Gegensatz zum Ausland.
Ich stehe jedoch auch dem Verfüttern z.B. generell nicht so kritisch gegenüber (ganz generell, nicht, dass das jetzt als auf Notfälle bezogen verstanden wird). Was ich jedoch nicht gut finde, ist ein Töten für die Mülltonne. Ein Tier sollte in jedem Fall eine "Verwendung" finden. Ob das eine Haustierhaltung oder nach dem Töten ein Verzehr durch Mensch oder Tier ist.
Als Jägerin gehe ich auch nicht in den Wald, schieße mein Wild und schmeiße es Zuhause in die Tonne (es sei denn es war abgekommen und ist nicht mehr zu verwerten (ggf. aus Seuchenschutzgründen)). Und wenn es nur der Fuchsbalg ist, der genutzt wird, um Kindergruppen diese Tiere "begreifbar" zu machen und aufzuklären.
Aber gut, das ist jetzt ne generelle Diskussion, die hier wohl zu weit führen würde. Außer dem Menschen tötet im Normalfall kein Lebewesen ein Anderes ohne, dass es nötig war (zum Überleben).
LG Nicola